Was hilft schnell gegen Husten?

In der kalten Jahreszeit haben Erkältungsviren leichtes Spiel. Die kalte Luft verhindert eine wirkungsvolle Immunabwehr in den Atemwegen. Meist beginnt es mit Halsschmerzen und Schnupfen. Bei einer Bronchitis rutscht die Infektion eine Etage tiefer in die Lunge. Durch eine Reizung in den Atemwegen wird in der Anfangsphase ein trockener Hustenreiz ausgelöst. Nach einigen Tagen entwickelt sich Schleim in den Bronchien, der abgehustet werden muss.

Normalerweise dient Husten dazu, Fremdkörper, die in die Atemwege gelangen, reflexartig wieder auszuhusten. Bei einer Infektion durch Viren werden jedoch die oberen Atemwege dazu veranlasst, den Hustenreiz auszulösen. Grund hierfür liegt in einer Entzündung, die unsere Immunabwehr in Kampfbereitschaft versetzt. Durch die Schleimbildung in der späteren Hustenphase versucht der Körper, die Erreger möglichst schnell auszuscheiden. Beim viralen Husten klingt nach etwa einer Woche die Krankheit wieder folgenlos ab, auch wenn der Hustenreiz noch bis zu zwei Wochen lang bestehen bleibt. Isländisches Moos lindert gerade diesen Räusper- und Husten-zwang sehr effektiv.

Ab wann ist Husten bedenklich?
Bei hohem Fieber und wenn ein starker Hustenreiz länger als eine Woche vorliegt, ist ein Arztbesuch erforderlich, damit der Husten nicht chronisch wird.

Wie wird Husten behandelt?
Pflanzliche Hustenpräparate leisten gute Dienste in jeder Hustenphase. In einer Studie wurde gerade nachgewiesen, dass Pflanzenextrakte aus Thymian, Efeu und Primel sowohl die Entzündung und Verkrampfung in den Bronchien lindern als auch den Hustenreiz mindern. Die Kapland-Pelargonie zeichnet sich dadurch aus, dass sie wie ein pflanzliches Antibiotikum den Infekt schneller beendet.
Für jeden gibt es die ideale Arzneiform: Kapseln, Lutschtabletten, Hustensaft oder Bronchialtee. Acetylcystein, abgekürzt ACC, verflüssigt den Schleim und erleichtert das Abhusten. Reine Hustenstiller wie Dextromethorphan oder Pentoxyverin lindern die Beschwerden in der Nacht.
Übrigens: Hustensaft hilft nicht gegen Halsschmerzen. Bei kleinen Kindern entwickelt sich oftmals ein bedenklicher krampfartiger Husten, genannt Pseudokrupp, bei dem man unbedingt zum Kinderarzt gehen sollte.

Mein besonderer Tipp: Wer die Erkältungsdauer halbieren möchte, sollte das Immunsystem mit Zink, Selen, pflanzlichen Carotinoiden, Lycopin und Bioflavonoiden unterstützen.